Mit 90 Jahren aktive Turnerin

Am 20. Dez. vollendete Turnerin Meta Vossen ihr 90. Lebensjahr. Kurz nach Gründung des TuS Eschweiler-Bohl-Volkenrath im Jahre 1962 trat Meta Vossen ihrem Verein bei und ist heute ältestes und immer noch aktives Mitglied.

Viele Jahre hatte Meta sich ehrenamtlich zum Wohle des Vereins engagiert und ganz besonders lagen ihr die kleinen Turnkinder am Herzen, die sie über 20 Jahre betreut hat. Im Jahre 2012, anlässlich des 50-jährigen Vereinsbestehens wurde sie vom Turngau Aachen für ihren Einsatz geehrt und mit der goldenen Ehrennadel ausgezeich­net. Es folgte die Ehrenmitgliedschaft im TuS Bohl-Volkenrath.

Wolfgang Escher, 1. Vorsitzender, hatte die freudige Aufgabe, im Namen des Präsidenten des Rheinischen Turnerbundes und Vorsitzenden des Turngaus Aachen, Wilfried Braunsdorf, und ganz besonders im Namen des Deutschen Turner-Bundes Meta Vossen mit der Ehrennadel des DTB in Würdigung und Anerkennung langjähriger, verdienstvoller Tätigkeit für ihren Verein zu ehren und auszuzeichnen.

In seiner Laudatio auf die Jubilarin hob er besonders ihren Vorbildcharakter für den Verein hervor.

Den Glückwünschen schließt sich der ganze Verein von Herzen an.

Wolfgang Escher, 1. Vorsitzender des TuS Eschweiler-Bohl-Volkenrath

Jahresabschluss 2020

Liebe Turnfreundinnen, liebe Turnfreunde,

zur Adventszeit ist es guter Brauch, sich bei den Mitstreitenden auf den unterschiedlichsten Ebenen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit zu bedanken. Ich wünsche allen ein friedliches Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches Neues Jahr.

Möchte aber eine kurze Rückschau halten.

Rückblickend auf das sich nun dem Ende zuneigende Jahr bleibt festzustellen, dass wir im Blick auf die einzelnen Bereiche des TG Aachen gut aufgestellt sind. Ein Teil der Aktivitäten im zurückliegenden Jahr für den Vorstand waren schwerpunktmäßig Themen im Bereich des Rheinischen Turnerbundes.

Aber das Jahr 2020 hat eigentlich alles, bis dahin dagewesene, in den (Corona) Schatten gestellt. In einigen meiner Berichte in der RTZ habe ich von „merkwürdigen Zeiten“ gesprochen. Ich habe dabei Texte eines mir bekannten Journalisten einer Aachener Tageszeitung zitiert. Diese Texte waren aus meiner Sicht immer treffend, in diesen „merkwürdigen Zeiten“. Nach 100 Beiträgen hat der Journalist damit aufgehört. Jetzt kann man diese Texte in einem Buch nachlesen. Aber unsere Arbeit geht weiter.

Wo stehen wir jetzt nach einem Jahr mit immer wechselnden Rahmenbedingungen für Arbeit, Schule und Sport, sowie im privaten Bereich?

Mit der vielzitierten Wichtigkeit der Digitalisierung waren bestimmt nicht Video- und Telefonkonferenzen zur Absicherung von Gremienarbeit oder Aufbereitung von Sportangeboten gemeint. Konzeptionen, Trainings- und Lehrarbeit der Sportentwicklung werden in der Umsetzung durch geschlossene Hallen verhindert. Das ist für unsere Mitgliedsvereine eine Katastrophe. Wo stehen unsere Vereine im kommenden Jahr? Ist es den Vereinen gelungen, die Mitglieder über die verschiedensten Angebote an den Verein zu binden? Hier sind wir zurzeit nicht aussagefähig, da wir das nur in absoluten Zahlen messen können. Und diese Messgröße wird über die Bestandserhebung der Vereine dargestellt, mit allen Auswirkungen, die in diesem Moment nicht darstellbar sind.

Die Absage von überregionalen Sportveranstaltungen hat uns eigentlich nicht überraschen dürfen. Dass das IDTF in der gewohnten Struktur abgesagt werden musste und eine Alternativveranstaltung geplant wird, kann man nur als einen Versuch werten, für einen Teil der Turnerinnen und Turner ein Wettkampfangebot zu unterbreiten.

Verbände und Vereine werden zu einschneidenden Sparmaßnahmen gezwungen, um den Bestand in den Kerngeschäften zu sichern.

Diese Liste lässt sich um viele weitere Aspekte ausbauen und verbinden mit plausiblen Zeitplänen bis zur Erreichung und Wiederherstellung des Status quo aus der Zeit vor der Pandemie. Doch so weit sind wir wohl noch lange nicht und wir werden durch die Politik auf einen harten Winter mit vielleicht noch stärkeren Einschränkungen eingestimmt werden.

Und wie geht es danach weiter. Erfolgt ein eingeschränkter Regelbetrieb mit zu erwartenden Öffnungen der Sportstätten in der hellen Jahreszeit??

Das wäre ein kleiner Wunsch für das Jahr 2021!!

Wilfried Braunsdorf

Vorsitzender des TG-Aachen

Nikolaus Rallye und Malwettbewerb

Liebe Turnerinnen und Turner, liebe Übungsleiterinnen und Übungsleiter, liebe Eltern,

erneut zwingt uns der sogenannte November Shutdown zu strengen Kontaktbeschränkungen und zum Herunterfahren unserer Freizeitaktivitäten. Die Sporthallen bleiben für die Vereine geschlossen und Kindern und Jugendlichen ist das Ausüben ihres Turnsportes untersagt.

Um ein wenig Abwechslung in den grauen Alltag zu bringen, haben wir eine sogenannte Nikolaus Rallye für die Turnerinnen und Turner im Alter von 6-12 Jahren konzipiert. Dieses Angebot kann in Eigenregie zu Hause durchgeführt werden. Bei den Kleineren müssen sicherlich die Eltern oder ältere Geschwister helfend zur Hand gehen. Alle teilnehmenden Kinder versuchen möglichst alle 20 Aufgaben zu absolvieren und tragen die Ergebnisse entsprechend auf den Formblättern ein.

Anschließend können uns diese per Post oder E-Mail zugestellt werden. Alle Teilnehmer erhalten dann von uns eine Urkunde und kleine Geschenke.

Nikolaus Rallye herunterladen

Also, auf keinen Fall den Absender vergessen!

Außerdem möchten wir die Kinder einladen, an einem Malwettbewerb teilzunehmen. Bei diesem besteht die Aufgabe darin, ein vorweihnachtliches Bild zu malen und dort das Corona Virus mit einzubringen. Eine Jury bewertet die ausgestellten Bilder und die Sieger werden, altersgerecht, mit Gutscheinen ausgezeichnet. 

Malwettbewerb Corona Virus herunterladen

Bitte seid so nett und gebt diese Informationen an die Kinder in euren Vereinen weiter.

In der Hoffnung auf zahlreiche Zusendungen an folgende Anschrift:

Claudia Löhmann, Schillerstr. 34, 52249 Eschweiler, claudia.loehmann@online.de  verbleibe ich

Mit sportlichen Grüßen 

Claudia Löhmann

Bleibt gesund !   

Aussetzen des Wettkampf- und Spielbetriebes

Das RTB-Präsidium hat auf der gestrigen Präsidiumssitzung das Thema ausführlich diskutiert und einen Beschluss, der auch vom Westfälischen Turnerbund so mitgetragen wird, gefasst.

Aufgrund der extrem steigenden Zahlen der mit Coronainfizierten Personen in Deutschland, hat das Präsidium beschlossen, den Wettkampf- und Spielbetrieb aller RTB-Sportarten ab dem 01. November 2020 bis zum 28. Februar 2021 auszusetzen.

Obwohl es derzeit noch keine entsprechenden Regelungen durch die Landesregierung gibt, ist es leider nicht absehbar das sich die hohen Infektionszahlen kurzfristig wieder zurück entwickeln werden. Es ist eher mit dem Gegenteil zu rechnen.

Die Verantwortung über das Wohl unserer Turnerinnen und Turner liegt in unseren gemeinsamen Händen.

Wilfried Braunsdorf

RTB-Präsident

Bericht des Präsidenten des Rheinischen Turnerbundes

Liebe Turnfreundinnen, liebe Turnfreunde,

gesundheitsbedingt konnte ich an der Sitzung des VR/HA am 26 September 2020 nicht teilnehmen und diese auch nicht leiten. Die Sitzungsleitung wurde kurzfristig vom Vizepräsidenten Hellmer Wiethoff übernommen. Dafür möchte ich mich nochmals herzlich bedanken.

Mein Bericht, der von Alexej Kessler vorgetragen wurde, war ein Rückblick über die „merkwürdigen“ Zeiten in diesem Jahr 2020.

Hier mein Bericht:

Bei der HA-Sitzung am 25.03.2019 hatte ich noch gesagt, dass das Jahr 2019 kein einfaches Jahr werden würde. Aber dass das Jahr 2020 noch schwieriger würde, konnte zu diesem Zeitpunkt keiner ahnen. Selbst noch nicht bei der HA-Sitzung am 01.Februar 2020.

Einer der wichtigsten Punkte bei dieser HA-Sitzung war der Strukturprozess sowie die geplante Satzungsänderung. Dieser Strukturprozess wurde zunächst gestoppt. Aber es wurde ein Arbeitsgruppe gebildet, dass sich dieser, für den Verband wichtige Reform, annehmen wollte. Alle geplanten Termine wurden nach dem 13. März „über den Haufen“ geworfen. Da auch weitere Sitzungen und Treffen dieser AG im Laufe der nächsten Monate nicht stattfinden konnten, hatte sich diese AG erst einmal ins Jahr 2021 verabschiedet.

Auch die Präsidiumssitzungen konnten zunächst der gewohnten Form nicht stattfinden. Im März und April fand die PS in Form einer Telefonkonferenz statt. Im Mai wurde die PS in Form einer Video-Konferenz durchgeführt. Im Juli, August und September fand die PS, auf Abstand, in BG statt.

Mein Antrag an den HA/VR, wegen der Corona-Krise eine „schnelle Eingreiftruppe“ einzusetzen, kam nicht zustande. Die Wiederstände der TG/TV-Vorsitzende waren zu groß, im Gegensatz zu den TK-Vorsitzenden, die diesem Vorschlag mehrheitlich zustimmten.

Ebenso war das Interesse an der Durchführung eines VR-Stammtisches sehr überschaubar. Von den 16 TG-Vorsitzenden kamen 5 Rückmeldungen. 4 waren für Präsenzsitzungen, 1 für digitale Zusammenkunft. Da auch hier das Interesse sehr gering war, habe ich dieses Thema nicht weiter verfolgt.

Zur Vorbereitung des NRW Turnfest 2023 wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Vom Ehrenamt wird die AG durch W. Braunsdorf, A. Hinger, sowie einem Beauftragten der Jugend besetzt. Hauptberuflich wird die ganze Geschäftsstellenbelegschaft eingebunden. Der erste Termin dieser AG war am 11. Mai. Alles auf Abstand.

Am 17. Juni war die Staatssekretärin Andrea Milz, auf Einladung des Kreissportbundes, zu Gast in Bergisch Gladbach. Bei dieser Gelegenheit konnten wir die Landesturnschule vorstellen. Ebenso machte sie sich ein Bild vom Stützpunkt.

Am 7. September besuchte der LSB-Präsident, Stefan Klett, den Rheinischen Turnerbund. Hier stand eine Besichtigung der Landesturnschule im Vordergrund.

Das Jahr 2020 geht so ganz allmählich in die letzte Phase. Wenn die Herbstferien vorbei sind, sind es noch 9 Wochen bis Weihnachten, wenige Tage später wechseln wir in das Jahr 2021.

Hier einige Schlagzeilen die das Jahr 2020 beherrschten:

22. März: Angela Merkel verkündet in einem Pressestatement nach einer Konferenz mit den MinisterpräsidentInnen, dass das öffentliche Leben zur Eindämmung der Infektionsgefahr heruntergefahren wird.

24. März: Die Olympischen Spiele in Tokio werden wegen der Corona-Pandemie ins Jahr 2021 verschoben.

27. April: In ganz Deutschland gilt nun eine Maskenpflicht. Sie gilt in Bussen und Bahnen und im Einzelhandel.

7. Mai: Es ist soweit, die Grundschulen öffnen wieder in Nordrhein-Westfalen. Später kommen die anderen Klassen im rollierenden System hinzu. Wenig später öffnen auch die anderen Schulformen wieder. An Normalbetrieb ist aber nicht zu denken.

11. Mai: Das öffentliche Leben kommt wieder in die Gänge. Weitere umfangreiche Lockerungen der Corona-Maßnahmen werden in NRW umgesetzt, etwa die Öffnung der Restaurants.

15. Juni: In den Urlaub fahren? Während der Hoch-Zeit der Corona-Pandemie war das nicht möglich. Nun hebt das Auswärtige Amt aber seine Reisewarnung für die EU-Staaten wieder auf und ersetzt sie durch Reisehinweise.

16. Juni: Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes geht an den Start. Sie soll ein wichtiges Instrument sein um Ansteckungen zu verhindern. Kritik gibt es zum Start daran, dass die App nur auf neueren Smartphones funktioniert.

29. August: In Berlin versammeln sich Tausende, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Die Demonstration wurde im Vorfeld von Berlins Innensenator Andreas Geisel untersagt, das Verbot wurde jedoch vom Oberverwaltungsgericht gekippt.

Was wird uns das Jahr 2021 bringen???

Wir alle sind gespannt, wie die Mitgliedermeldung der Vereine aussehen wird. Dieses Ergebnis ist für uns als Verband ein wichtiger Baustein in den weiteren finanziellen Planungen.

Es wäre wünschenswert, wenn unsere Sportlerinnen und Sportler wieder sukzessive in den Wettkampfbetrieb einsteigen könnten. Die Aktiven brauchen den Vergleich im Wettkampf, ob Individual- oder Mannschaftssportarten.

Wir wollen den verschobenen Strukturprozess, unter Beteiligung der TG/TV und TK-Vorsitzenden wieder aufnehmen. Primäre Aufgabe ist hier eine Neufassung der Satzung.

Wilfried Braunsdorf

Eine „gefühlte“ eine kleine Ewigkeit

Liebe Turnfreundinnen, liebe Turnfreunde,

wer kann sich denn noch an den Start des Lockdown bei uns in NRW erinnern??

Vieles wurde in den letzten Wochen und Monaten auf den Kopf gestellt. Diese so schnelle Welt stand plötzlich still und hat uns vor Augen geführt, welche Werte in unserer Gesellschaft wirklich wichtig sind:

Am 13. März 2020 wurden vom Landeskabinett verschiedene Maßnahmenpakete zur Eindämmung des Coronavirus in Nordrhein-Westfalen verabschiedet

„Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige sozialen Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. Sosehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet.

Die Coronavirus-Krise trifft auch Sport- und Freizeiteinrichtungen. Ab Dienstag (17. März 2020) sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen nicht mehr gestattet. Damit lagder gesamte organisierte Sport „am Boden“.

Das ist „gefühlt“ eine kleine Ewigkeit, mehr als fünf Monate, her. Mehr als fünf Monate, in denen die Vereine, die TG/TV und der Rheinische Turnerbund gefordert waren den Mitgliedern zu zeigen, hier schaut her, wir sind auch jetzt für Euch da. In diesen „merkwürdigen Zeiten“. Aber wir müssen uns ja nichts vormachen, so eine Zeit hatten wir noch nie. Alle waren doch geschockt über diese Auswirkungen der Pandemie.

Der RTB hat in verschiedenen Arbeitsgruppen Programme und Angebote entwickelt. Viele Sportvereine haben in dieser Zeit gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen, wie wertvoll und wichtig sie für ein gesundes Miteinander innerhalb der Gesellschaft sind. Sport vereint uns in guten und erst Recht in schlechten Zeiten – und dies ganz besonders im Verein.

Und so habe ich die Hoffnung, dass die Turnerinnen und Turner auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten und dem Verein die TREUE halten. Nur so können die Vereine, die TG/TV und auch der Dachverband RTB auch in Zukunft die Aufgaben wahrnehmen, die jedes Mitglied erwartet. Aber, auch das sollte klar sein, nach der Pandemie wird unsere Gesellschaft eine andere sein. Bei aller verständlichen Euphorie über (nachvollziehbare) Lockerungen müssen wir sehen, wie sich die Situation nach dem Ende der Ferien in NRW darstellt. Zu diesem Zeitpunkt kann das Präsidium auch über die Wiederaufnahme von Wettkampfangeboten nachdenken. Für mich also ein entscheidender Zeitpunkt wo wir feststellen werden, ja, die bisher eingeleiteten Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt.

Wilfried Braunsdorf

Präsident des Rheinischen Turnerbundes

Vorsitzender des TG-Aachen

Corona schränkt uns weiterhin ein

Liebe Turnerinnen, liebe Turner,

während ich diese Zeilen schreibe, befinden wir uns schon 50 Tage im Corona-Modus!!

Eigentlich eine relativ kurze, aber in diesem Stillstand-Modus eine unvorstellbar lange Zeit.

Was ist passiert seit dem letzten Info-Brief.

Es gab vom LSB bereits 9 Informationsschreiben zum Thema Corona und Sport. Der DTB ist auch „gut unterwegs“ mit Informationen, ebenso des DOSB.

Aber letztendlich wollen wir doch ALLE wieder in die Turn-und Sporthallen. Wir wollen unseren geliebten Sport wieder ausüben, uns an den Geräten „austoben“. Wir wollen wieder in der Gruppe, die ja auch für viele ein Stück Heimat, ein Stück Lebensqualität und Lebensinhalt ist, unseren Sport ausüben. Wir wollen danach in geselliger Runde wieder ein Glas Bier, oder ein Glas Wein trinken. Wann geht das wieder?? Diese Fragen bleiben bisher unbeantwortet. Wann entscheidet die Politik sich für weitere Lockerungen!!!!

„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“.

Alle Wettkämpfe auf RTB-Ebene wurden anlehnend zum DTB Beschluss bis zum 28.06. (Start der NRW Sommerferien) ausgesetzt.

Es gibt aber auch eine erfreuliche Entwicklung im Rheinischen Turnerbund im Bereich der Mitgliedermeldungen. Im Jahre 2019 konnte der Rheinische Turnerbund auf 284.312 Mitglieder verweisen. Im Jahre 2020 haben unsere Mitgliedsvereine insgesamt 289.232 Mitglieder dem LSB/RTB/DTB gemeldet. Eine sehr erfreuliche Tendenz!

Im Turngau Aachen sind die Mitgliedermeldungen ebenfalls positiv. Im Jahre 2019 haben die Mitgliedsvereine des TG Aachen 21.519 Mitglieder dem LSB/RTB/DTB gemeldet, im Jahre 2020 waren es 21.518. Hier muss man auch einmal den Vereinen Dank sagen, die eine „ehrliche“ Meldung vornehmen. Nun wird es sicherlich spannend werden, wie sich diese Entwicklung zum Jahresende bei der neuerlichen Mitgliedermeldung darstellt. Dann wird sich zeigen, ob die Mitglieder auch in schwierigen Zeiten zu „IHREM“ Verein stehen! Ist es den Vereinen gelungen, mit bestimmten Aktionen in der Corona-Krise diese „merkwürdige Zeit“ zu überbrücken? Konnten die Vereine die Mitglieder weiter an sich binden? Das werden wir erst im kommenden Jahr sehen, wenn die Bestandserhebung für das Jahr 2021 vorliegt.

Wie sagte der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier:

„Diese Krise wird Spuren ziehen, da gibt es kein Schönreden“

Aus dem Corona-Tagebuch des Journalisten Thomas Thelen (Aachener Zeitung):

Jetzt, da fast nichts mehr stattfindet, schießt einem die Erinnerung an eine ZDF-Sendung in den Sinn, die zwischen 1978 und 1995 vom Kabarettisten Werner Schneyder moderiert wurde: „Das ausgefallene Sport-Studio“. Der Name rührt daher, dass in der an aktuellen Sportereignissen armen Zeit um Weihnachten das Sport-Studio meistens ausfiel. Im Moment könnte „Das ausgefallene Sport-Studio“ jeden Tag laufen. Es passiert ja nichts. Oder so gut wie. Man fragt sich, wie man in zehn Jahre auf diese veranstaltungsbefreite Zeit zurückblicken wird. Wie wird das Kapitel überschrieben sein? „Erinnerungen an ein ausgefallenes Jahr?“ Noch ist Frühling. Doch schon naht der Sommer. Und wenn erst Herbst ist, dann ist auch schnell Winter. Was ist schon ein Jahr? Es sind merkwürdige Zeiten.

Wilfried Braunsdorf

Vorsitzender des TG-Aachen

Der Vorstand des Turngau Aachen übernimmt die Maßnahmen des Rheinischen Turnerbundes in vollem Umfang für alle Bereiche

​Wettkämpfe und Lehrgänge werden weiterhin ausgesetzt

Das Präsidium des Rheinischen Turnerbundes hat sich dafür entschieden, alle Wettkämpfe und Veranstaltungen bis zu 28. Juni 2020 (Beginn der NRW-Sommerferien) und sämtliche Bildungsmaßnahmen zunächst bis zum 17. Mai 2020 auszusetzen.

Angesichts der aktuell bestehenden Beschränkungen und der hochdynamischen Entwicklung der Coronavirus-Pandemie ist noch nicht abzusehen, wie lange es dauert, bis Veranstaltungen und Wettkämpfe wieder ohne Bedenken durchgeführt werden können und dürfen. Ebenso ist noch nicht abzusehen, wann der Trainingsbetrieb in den Vereinen wieder beginnen kann.

Aus diesem Grund werden alle Wettkämpfe, Wettbewerbe und Veranstaltungen des Rheinischen Turnerbundes bis zum Beginn der Sommerferien in Nordrhein- Westfalen am 28. Juni 2020 abgesagt. Weiterführende Entscheidungen sowie eine Neuterminierung von Wettkämpfen werden mit dem DTB sowie den Landesturnverbänden – auch unter Berücksichtigung von nationalen Wettkämpfen – abgestimmt. Alle Maßnahmen des RTB im Bereich Aus- und Fortbildung werden ebenfalls bis zum 17. Mai 2020 abgesagt.

Ende April soll die Situation noch einmal betrachtet und evaluiert werden, um ggf. die weitere Jahresplanung anzupassen. Dort, wo es möglich ist, versuchen wir zu einem späteren Zeitpunkt einen Alternativtermin zu finden und anzubieten. Alle bereits angemeldeten Teilnehmer*innen werden darüber per Mail informiert. Über die Durchführung von Veranstaltungen, die für die Sommerferien geplant sind, zum Beispiel Turncamps und Freizeiten aber auch sämtliche Bildungs- und Verbandsmaßnahmen, wird bis spätestens Mitte Mai 2020 entschieden. Wir hoffen, dass sich die momentane Lage in den nächsten Wochen wieder entspannt. Alle Entscheidungen werden zeitnah auf der Website des Rheinischen Turnerbundes (www.RTB.de) bekannt gegeben.

Für das Präsidium des Rheinischen Turnerbundes e.V.

Wilfried Braunsdorf (RTB-Präsident)

Pilates-Ausbildung beim TG Aachen

„Körperliche Fitness ist die erste Voraussetzung zum Glück“ lautet die Kernaussage von J. H. Pilates Die Beliebtheit von Pilates hat in den letzten Jahren so zugenommen, dass daraus eine regelrechte Massenbewegung entstanden ist. Damit geht auch zunehmend die Nachfrage nach Trainingsstunden einher. Der Rheinische Turnerbund und der Turngau Aachen haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine qualifizierte Ausbildung anzubieten. Sie umfasst 120 Stunden und schließt mit einer Prüfung zum zertifizierten Pilatestrainer ab. Die Ausbildung wird in Aachen stattfinden.

Die Details der diesjährigen Ausbildung sind im Bereich „Lehrgänge“ zu finden.

Anita Braunsdorf(im Vorstand des TG Aachen für Gesundheitssport zuständigDipl. Mind Body Trainerin Liz. Pilatestrainerin,Ausbilderin für den Bereich Pilates,DTB Ausbilderin,Entspannungspädagogin)

Hohe Ehrung für Wilfried Braunsdorf

In der guten Stube der Stadt Aachen, dem altehrwürdigen Rathaus, erhielt Wilfried Braunsdorf aus den Händen von Oberbürgermeister Marcel Philipp das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Braunsdorf ist nunmehr 55 Jahre im Ehrenamt tätig. Als Turner, später als Trampolinturner im Burtscheider Turnverein (BTV) fing alles. Schnell kamen Aufgaben auf Turngauebene und später auf Landesebene dazu. Zusätzlich wurde dann auch im Deutschen Turner Bund mit dem erworbenen Fachwissen sich eingebracht.

Besondere Veranstaltungen in Aachen tragen Braunsdorf Handschrift. Über den Grenzland-Cup (D-B-NL) bis hin zu World-Cup mit 250 Teilnehmern aus 23 Nationen, all das lag in den Händen des Organisators Wilfried Braunsdorf. Mehrere Länderkämpfe und Deutsche Meisterschaften konnten unter seiner Leitung erfolgreich durchgeführt werden.

In der launigen Laudatio des Oberbürgermeisters kam deutlich heraus: „Wilfried Braunsdorf ist ein begnadeter Organisator, er versteht es, andere zu motivieren, ist dabei unaufgeregt und begeisterungsfähig!“

Heute ist Braunsdorf Präsident des Rheinischen Turner Bund (RTB) sowie Vorsitzender des Turngau Aachen (TG AC). Neben all diesen Tätigkeiten im Sport liegt Ihm aber auch die Stadt Aachen und insbesondere sein Stadtteil Burtscheid am Herzen. So versteht es sich von selbst, dass es seit 2007 im Seniorenrat der Stadt tätig ist. Des Weiteren arbeitet er im Beirat für das Ehrenamt mit. Letztlich übernahm er im Jahre 2017 den Vorsitz der Burtscheider Interessengemeinschaft.

Der Vorstand des Turngau Aachen sowie alle angeschlossenen Vereine gratulieren auf das Herzlichste. Wir wünschen Wilfried Braunsdorf noch viel Schaffenskraft und vor allem gute Gesundheit!

Auf dem Foto gratulierten für den Turngau Aachen die stellvertretenden Vorsitzenden für Gesellschaftspolitik, Hans-Josef Bülles, sowie für Finanzen, Tanja Jung.

Hans-Josef Bülles