Mannschaftswettkampf allgemeine Klasse in Eschweiler – 11 Vereine mit 26 Teams am Start

Der nur innerhalb des Turngaues ausgeschriebene Wettkampf für all diejenigen, die keine Quali turnen möchten oder aber zu jung sind wurde wieder hervorragend angenommen. Die Halle in Eschweiler war auch was die Zuschauermenge angeht gut gefüllt. Außerdem zeigte sich, dass Vereine, Kampfrichter und Turnerinnen sehr diszipliniert auf die Wettkämpfe vorbereitet waren, so dass im Zeitplan in beiden Durchgängen viel Zeit eingespart werden konnte.

Früh am morgen präsentierten sich die jüngsten Starterinnen des TG Aachen dem Publikum. Gemeldet hatten im Wettkampf 2.4.07 fünf Mannschaften mit Mädchen der Jahrgänge 2007 und jünger. Viele hatten hier ihre Wettkampfpremiere und dafür konnten sich die Übungen schon sehen lassen. Im Endeffekt setzte sich die Mannschaft des TB Breinig mit knappem Vorsprung von 0,75 Punkten erfolgreich gegen den Titelverteidiger TV Konzen durch. Ebenfalls auf das Podest kamen die Mädchen des TV Baesweiler.

Der TB Breinig gewann schließlich auch den Wettkampf 2.4.11, in dem sieben Teams gemeldet waren. Souverän verwiesen die Mädchen aus Stolberg den TV Konzen auf Rang zwei, sowie die Mannschaft des Brander TV auf Platz drei. 

Im zweiten Wettkampfdurchgang wurde dann im Wettkampf 2.4.09 die größte Teilnehmerzahl mit 9 Mannschaften erreicht. Hier war besonders Platz eins bis fünf hart umkämpft. Nach vier Geräten durften sich dann die Mädchen des Herzogenrather TV über Platz 1 vor den Teams aus Baesweiler und Brand freuen.

Bei den ältesten Starterinnen der allgemeinen Klasse suchten noch vier Teams den Vergleich. Souverän ging dabei auch hier der Sieg an den Herzogenrather TV. Ebenfalls wieder Platz zwei erreichte der TV Baesweiler vor den Damen des TV Konzen.

Der Turngau bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieses Wettkampfes beigetragen haben!

Anja Jansen

Regionalmeisterschaften TG Aachen in Eschweiler – 13 Vereine mit 33 Teams am Start

Der Eschweiler TV hatte die Ausrichtung des Qualifikationswettkampfes für die Mannschaften im Turngau Aachen übernommen. Vor allem da der Verein derzeit keine aktiven Wettkampfturnerinnen stellt eine Herausforderung, die vom Team um Melanie Dohmen gut gemeistert wurde.

Bei den Regionalmeisterschaften wird in 5 Altersklassen nach den besten beiden Mannschaften gesucht, die dann gegen die besten Teams der Verbände Düren, Köln und Rhein-Sieg Bonn antreten dürfen.

Im Wettkampf 2.4.16 war die Favoritenrolle klar vergeben. Der Burtscheider TV in gewohnter Mannschaftsaufstellung führte souverän das Feld an gewann vor den Turnerinnen des TV Konzen, gefolgt vom TV Baesweiler. Erfreulich war im Vorfeld besonders die Teilnehmerzahl von insgesamt 13 gemeldeten Teams, was zeigt, dass auch bei den älteren Turnerinnen noch immer Bedarf ist an Wettkämpfen teilzunehmen.

Im Wettkampf 2.4.15 hatten bei acht Mannschaften dann allerdings die Mädchen vom TV Konzen trotz fehlender Streichwertung die Nase vorn, so dass hier der Titel an die Eifeler Mädchen ging. Burtscheid belegte Platz zwei und Baesweiler kletterte auch hier auf das Podest. Insgesamt zeigen sich bei den ältesten Wettkampfklassen auch durch die schwierigeren Übungen natürlich deutliche Leistungsunterschiede, dennoch hat es sich bewährt, dass in diesen Altersgruppen alle Turnerinnen des Turngaus im direkten Vergleich turnen.

Bei den Starterinnen im WK 2.4.13 hatten sich erstaunlicher Weise nur drei Mannschaften zur Qualifikation gemeldet. Den Tagessieg sicherte sich hier souverän der TV Konzen vor den Mädchen der Hansa Simmerath, die somit ihrem Verein einen Startplatz zur Turnverbandsgruppe sichern konnten. Der dritte Rang ging an das Team des TV Verlautenheide.

Im Wettkampf 2.4.11 waren dann vier Teams angetreten, wobei hier mit herausragendem Vorsprung das Team des TV Konzen nicht zu schlagen war. Platz zwei ging an den Burtscheider TV, gefolgt von den Mädchen aus Herzogenrath und dem ESV Würselen.

Bei den jüngsten Teilnehmerinnen der Regionalmeisterschaften (Wettkampf 2.4.09) setzte sich ebenfalls der TV Konzen auf Platz 1, jedoch wurde um den zweiten Qualiplatz bis zum letzten Gerät gekämpft. Letzten Endes sicherten sich auch hier die Mädchen des BTV den zweiten Platz, gefolgt von den beiden Teams der Hansa Simmerath.

Der Turngau gratuliert somit den qualifizierten Vereinen und Mannschaften des TV Konzen, des Burtscheider TV und der Hansa Simmerath und wünscht allen viel Erfolg bei der nächsten Qualifikationsrunde die am 15. November 2014 in Köln ausgeturnt wird.

Anja Jansen

Helfer für Landesturnfest 2015 gesucht

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: vom 3. bis 6. Juni 2015 findet in Siegen das 3. NRW-Landesturnfest statt.

Wer das Turnfest einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten und als Turnfesthelfer fungieren möchte, der ist hierzu herzlich aufgerufen. Weitere Informationen für die angehenden Helfer liefert der Flyer des Organisationsteams, mit dem man sich auch gleich als Helfer anmelden kann.

Manfred Abel

Rebecca Abel zweifach für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften qualifiziert

Ein ungewohntes Bild bot sich bei den Rheinland-Pfalz-Mehrkampfmeisterschaften in Koblenz: Rebecca Abel von der Hansa Simmerath bei ihrem 1. Sprung vom 1m-Brett, einem Delfinkopfsprung gehechtet. Es folgte noch ein 1½ Salto vorwärts gehockt. Kunstspringen war nur eine der insgesamt 9 Disziplinen, die beim Jahn-Neunkampf zu bewältigen waren. Drei Kür-Übungen im Gerätturnen (KM2) am Stufenbarren, Boden und Sprungtisch bildeten den Auftakt in der CONLOG-Arena. Trotz zweier Stürze am Stufenbarren übernahm Rebecca nach dem ersten Drittel bereits die Führung und ließ sich diese auch im Stadion Oberwerth bei den drei leichtathletischen Disziplinen 100 m-Lauf, Weitsprung und Kugelstoß nicht nehmen. Den krönenden Abschluss bildeten nun die drei schwimmerischen Disziplinen im Freibad Vallendar. Rebecca präsentierte zwei verschiedene Kürsprünge und erhielt dafür die Tageshöchstwertung. Anschließend hieß es tief Luftholen beim 25-m-Tauchen auf Zeit. Auch bei der letzten Disziplin 100 m Brustschwimmen schlug Rebecca als erste im Ziel an, konnte ihre Führung erneut ausbauen und ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Mit 95,40 Punkten erreichte sie locker die erforderliche Qualifikationspunktzahl von 80 und muss sich jetzt entscheiden, ob sie im September bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Einbeck im Jahn-Neunkampf oder im Deutschen Achtkampf, für den sie sich bereits im Rheinischen Turnerbund qualifiziert hat, die Farben der Hansa Simmerath, des Turngau Aachens und des Rheinischen Turnerbund vertreten wird.

Karin Abel

Mit dem Landesfinale und drei Titeln in die Sommerpause

Die Turnerinnen beendeten jetzt mit dem RTB-Landesfinale die erste Saisonhälfte und brachten tolle Ergebnisse mit in den Turngau:

Bei den jüngsten Mädchen der Jahrgänge 2005/2006 überraschte Jana Stoffels (TV Konzen) bei ihrer ersten Finalteilnahme mit Platz 5. Finia Bonnet (Burtscheider TV) gelang hier ein toller 11. Platz.

In der Altersklasse der 10/11jährigen hatte der Turngau viele Startplätze über zwei Qualifikationsrunden ergattern können. Emely Stollenwerk (TV Konzen) erreichte hier Platz 17, Celina Baur (Hansa Simmerath) turnte sich bei 40 Qualifizierten unter die Top 10 und glänzte besonders am Stufenbarren sowie Sprung. Lea Stoffels (TV Konzen) leistete sich keine Fehler und landete im engen Teilnehmerfeld auf Platz 6. Der Titel ging dann an Laura Vonderweiden (TV Konzen), die wieder eine äußerst konzentrierte Leistung abrufen konnte und ihren zweiten Landesmeistertitel sicherte.

Bei den Jahrgängen 2001/2002 gelang Samira Davtalab (TV Konzen) trotz der großen Nervosität ein toller 11. Platz der Gesamtwertung. Finja Backhaus (Brander TV) sicherte sich in dieser Klasse den 19. Platz.

In der Altersklasse 16/17 Jahre siegte Ricarda Breuer (Burtscheider TV) trotz eines Balkenpatzers souverän, so dass ein weiterer Landesmeistertitel für den Turngau gesichert werden konnte. Kristin Dick (Hansa Simmerath) landete im gleichen Wettkampf auf dem 9. Platz, ihre Vereinskameradin Pia Falter folgte auf Rang 15.

Bei den Damen in der Altersklasse 18 Jahre und älter waren 25 qualifizierte Turnerinnen angetreten. Hier war Rebecca Abel (Hansa Simmerath) abermals nicht zu schlagen: Mit deutlichen 4,2 Punkten Vorsprung verteidigte sie bereits zum fünften Mal ihren Siegertitel im Landesfinale und erhielt für ihre Leistungen die verdiente Goldmedaille. Erfolgreich in den Top 10 landeten dann auf den Plätzen 4, 5, 8 und 9 Svenja Behrens, Nora Sandlöbes, Janine Cremer und Tiphanie Doussett (alle Burtscheider TV).

Die Ergebnislisten befinden sich im Wettkampfbereich.

NRW-Mehrkampfmeisterschaften 2014

Bei den NRW-Mehrkampfmeisterschaften in Bergisch Gladbach verteidigte Rebecca Abel (Hansa Simmerath) ihren Meistertitel im Deutschen Achtkampf in der Altersklasse 20 Jahre und älter und qualifiziert sich mit 93,92 Punkten zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Einbeck.

Mit einem gelungenen Tsukahara am Sprung eröffnete Rebecca ihren Achtkampf. Weiter ging es mit einer gewohnt sauber ausgeführten Stufenbarren-Übung mit Riesenfelgumschwung, die von den Kampfrichterinnen mit der Tageshöchstwertung von 12,35 Punkten belohnt wurde. Auch am nur 10 cm breiten „Zitterbalken“ behielt Rebecca die Nerven und präsentierte eine mit Höchstschwierigkeiten gespickte – nahezu wackelfreie Kürübung. Schrauben, Salti, Flick-Flacks & Co. gab es anschließend auf der neuen Akro-Bodenfläche im Bundesstützpunkt zu bewundern.

Während bei den „normalen“ Turnwettkämpfen an dieser Stelle der Wettkampf beendet wäre, ist beim Mehrkampf erst Halbzeit, die man zum Stärken und Umziehen nutzt. Kondition und gute Nerven sind weiter gefragt!

Nach vier Disziplinen Turnen lag Rebecca bei 13 Starterinnen auf Platz 2, konnte sich jedoch noch lange nicht „in Sicherheit wägen“, denn jetzt folgten die nächsten 4 leichtathletischen Disziplinen im Stadion. Der Wettergott meinte es sehr gut mit den Athleten und die Weitsprunggrube lud zu neuen persönlichen Bestleistungen (4,65 m) ein. 36,29 Meter weit beförderte Rebecca anschließend den 1 kg-Schleuderball mit der richtigen Dreh-Technik innerhalb der gültigen Zone in den blauen Himmel. Mehr auf Technik als auf Kraft kommt es beim Kugelstoßen (4 kg) an: 9,52 m brachten ihr 9,52 Punkte ein und nur einer Turnerin gelang es, diese Weite zu überbieten. Bei der achten und damit letzten Disziplin galt es jetzt noch einmal alles zu geben: Für den 100 m Sprint in 14,27 Sek. wurden bei Rebecca laut Umrechnungstabelle 10,401 Punkte verbucht und komplettierten ihre Erfolgsserie, für die sie mit der Goldmedaille des Rheinischen Turnerbundes ausgezeichnet wurde.

Als bisher einzige weibliche Mehrkämpferin im Turngau Aachen freute sich Rebecca besonders, mit ihrer Vereinskameradin Pia Falter eine Mitstreiterin und Trainingspartnerin gefunden zu haben. Pia schnupperte zum ersten Mal Mehrkampf-Luft und startete in der Altersklasse 16/17 Jahre mit insgesamt 12 Teilnehmerinnen im Deutschen Sechskampf. Während sie bei Sprung und Boden gut durch ihre Übungen kam, musste sie am Stufenbarren ordentlich Federn lassen. Beim Weitsprung bereitete ihr der Anlauf Schwierigkeiten, während sie beim Kugelstoßen und im 100-m-Lauf wieder ordentlich punkten konnte und auf einem respektablen 11. Platz landete. Auch Pia ist nun vom Mehrkampf-Virus infiziert und wird sicherlich im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.

Im männlichen Bereich hatten sich 5 Turner des Turngau Aachen der Herausforderung Mehrkampf gestellt. Vom Würselener TV waren Ennio Carapezza und Fabian Kaiser im Deutschen Sechskampf (16-17 Jahre) mit insgesamt 5 Teilnehmern gestartet. Hier galt es im turnerischen Bereich in der anspruchsvollen KM2 Übungen am Boden, Parallelbarren und Reck zu bewältigen. In der Leichtathletik die Disziplinen Kugelstoßen (5 kg), 100 m-Lauf und Weitsprung. Ennio Carapezza erkämpfte sich einen tollen 3. Platz mit 58,813 Punkten und erhielt dafür auf dem Podest die verdiente Bronze-Medaille. Besonders seine Boden-Übung überzeugte die Kampfrichter, die ihm dafür die zweithöchste Tageswertung bescheinigten.

Fabian Kaiser zeigte starke Leistungen in den leichtathletischen Disziplinen: Die 5 kg-schwere Kugel stieß er unglaubliche 10,71 m – diese Weite konnte keiner in seiner Altersklasse überbieten. An den Turngeräten gelangen ihm die Übungen nicht ganz so gut, so dass er sich letztendlich mit Platz 5 zufrieden geben musste.

Ebenfalls im gleichen Wettkampf startete Daniel Chinta vom Eisenbahner-Sportverein Würselen mit 4 weiteren Teilnehmern. Die erreichten Punkte zeigten, dass seine Stärken dann doch eher in den turnerischen als in den leichtathletischen Disziplinen liegen. Mit 54,191 Punkten platzierte er sich auf einem respektablen 4. Platz.

Sein Vereinskamerad Philip Chinta musste aufgrund seines Alters im anspruchsvollen Deutschen Achtkampf starten. Boden, Sprung und Reck gelangen gut. Am Parallelbarren erturnte er sich mit einer brillanten Übung die höchste Punktzahl des Tages. Leider konnte er in der Leichtathletik (100 m-Lauf, Weitsprung, Kugelstoß (6 kg) und Schleuderball) nicht an die turnerischen Leistungen anknüpfen. Mit 76,649 Punkten verfehlte er mit nur knappen 1,5 Punkten Rückstand den Podestplatz und landete auf einem „undankbaren“ 4. Platz, welcher aber keineswegs die enorme Leistung eines Achtkampfes schmälert.

Auch Arne Schön (19) vom Höngener TC trat bei den Männern (AK 20-29) im Deutschen Achtkampf an. Trotz Abiturstress und daher ohne viel Vorbereitung übertraf er mit 80,5 Pkt die Qualifikationsgrenze von 79 Punkten und qualifizierte sich damit für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im September 2014 in Einbeck. Er erreichte gute 45 Punkte im Turnen (KM2) und 35,5 Punkte in der Leichtathletik, wobei im Turnen in der LA ohne Training noch viel Luft nach oben ist. Verschenkte 30 cm und dennoch 5,56 m im Weitsprung bei nur 3 Versuchen zeigen sein 6m Potential. Auch die locker herausgelaufenen 12,6 Sekunden über 100 m. Lediglich bei der 7,25 kg Kugel und dem Schleuderball zeigte sich, dass hier ohne Training die vorderen Plätze nicht zu erreichen sind. Mit entsprechendem Training und einer Leistungssteigerung auf mögliche 86 Punkte sollte ein Platz unter den ersten 10 auf Bundesebene 2014 bei den Männern möglich sein. Hier trifft er dann natürlich aber auch auf einige Bundesligaturner mit guten bis sehr guten leichtathletischen Fähigkeiten.

Überraschung beim Deutschland Cup

Drei Turnerinnen des TG Aachen waren beim bundesoffenen Deutschland – Cup der Kürturnerinnen am Samstag, 7. Juni 2014, in Hösbach am Start. Die Mädchen hatten sich die Startplätze über die Qualifikation des RTB in ihren Altersklassen gesichert, erwarteten aber eigentlich bei guten Verlauf eine Platzierung im Mittelfeld gegen die Top Turnerinnen der großen Vereine aus ganz Deutschland.

Sophia Gostek und Jessica Hammerschmidt vom TV Konzen eröffneten die Konkurrenz der Jahrgänge 97/98 am Schwebebalken mit unglaublicher Konzentration und ohne einen Wackler. Der Einstieg war gefunden und am Boden liefen beide Übungen ähnlich perfekt. Als beide Mädchen dann auch noch am Sprung mutig blieben und ihre schwierigen Sprünge in den Stand turnten ahnte Trainerin Anja Jansen, dass hier heute eine Überraschung möglich sein könnte. Auch am Stufenbarren, wo man wusste, dass man die leichteste Übung des gesamten Teilnehmerfeldes zeigen würde, blieben die TV Turnerinnen gelassen und zeigten saubere Übungen. Bei der Siegerehrung dann die Überraschung. Bei den besten KM II Turnerinnen aus Deutschland wurde Sophia Gostek als 6. und Jessica Hammerschmidt als 7. aufgerufen. Als I-Tüpfelchen gab es beim Blick auf die Ergebnisliste noch  Platz 3 am Schwebebalken für Jessica und Platz 1 am Boden für Sophia mit auf den Heimweg.

Zeitgleich lief der Wettkampf von Rebecca Abel (Hansa Simmerath), die in der jahrgangsoffenen Klasse antreten durfte. Nach einem guten Start am Stufenbarren gelang auch die schwierige Schwebebalkenübung ohne Patzer. Nach einer gewohnt starken Vorstellung am Boden klappten dann am Sprung beide Tsukaharas sauber und wurden mit hohen Wertungen belohnt.  Am Ende reichte die beeindruckende Leistung für Platz 4, was somit für die routinierte Turnerin aus der Eifel die beste Platzierung in diesem Wettkampf bedeutete.

Somit haben die drei Damen den hochwertigsten Einzelwettkampf auf bundesniveau als stärkste Vertreterinnen des RTB beeindruckend hinter sich gebracht und der Turngau kann stolz sein auf diesem Niveau gleich drei Topturnerinnen zu stellen.

Das Foto zeigt von links nach rechts Rebecca Abel, Sophia Gostek und Jessica Hammerschmidt.

Festakt zum 150jährigen Bestehen

Stil- und würdevoll verlief der Festakt anlässlich des 150jährigen Bestehens des Turngaues Aachen im Ballsaal des Alten Kurhaus in Aachen, zu dem der Turngau am 24. Mai 2014 die Vertreter seiner angeschlossenen Vereine und zahlreiche Ehrengäste eingeladen hatte.

Wilfried Braunsdorf, 1. Vorsitzender des TG Aachen, freute sich, nach monatelanger Vorbereitung nun im vollbesetzten Ballsaal die Gäste zu Jubiläumsveranstaltung begrüßen zu dürfen und erinnerte bei seiner Ansprache zunächst an die Geburtsstunde des Turngaues Aachen am 29. Mai 1864, als sich die Turnvereine von 1847 aus Aachen, Düren und Eupen, die Aachener Turngemeinde und der Handwerker TV im Lokal „Alt-Bayern“ trafen. Anschließend ließ Wilfried Erfolge und Höhen ebenso wie Rückschläge und Tiefen des Turngaues noch einmal Revue passieren. Abschließend stellte Wilfried fest, dass der Turngau mit seinen 91 angeschlossenen Mitgliedsvereinen und den rund 21.500 Mitgliedern heute ein gut aufgestellter Verband ist, dessen Reichtum im ehrenamtlichen Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden ist.

Hans-Josef Bülles, 2. Vorsitzender des Turngaues Aachen, moderierte in seiner bekannt souveränen Art durch das Programm, wobei es ihm eine besondere Ehre war, zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik und Sport unter den Gästen willkommen heißen zu dürfen. Doch ebenso erfreut zeigte sich Hans-Josef, musikalische Vorträge von Csaba Székely und sportliche Einlagen in Form von Rope-Skipping, Rhythmischer Sportgymnastik und fließender Akrobatik auf dem Airtrack ankündigen zu können.

Aufmerksam verfolgten die Gäste die Grußworte von Oberbürgermeister Marcel Philipp, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, RTB-Präsident Wolfgang Wirtz und Dirk Netzer als Sprecher der weiteren Turngaue und Turnverbände des Rheinischen Turnerbundes sowie die Festrede von Axel Wirtz, Mitglied des Landtages NRW und Vorsitzender des Sportausschuss des Landtages NRW. Immer wieder wurde hierbei die Bedeutung des Sports und des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft lobend hervorgehoben.

Als Sprecher der 91 dem Turngau Aachen angeschlossenen Vereine und der rund 21.500 dort organisierten Sportlerinnen und Sportler gratulierte Manfred Abel zum 150jährigen Jubiläum und bedankte sich beim Vorstandsteam des Turngaues für dessen ehrenamtliches Engagement zum Wohle des gesamten Verbandes. Die Jubiläumsgäste schlossen sich diesem Dank mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen an.

Die anlässlich des 150jährigen Bestehens erschienene Festschrift kann hier auch online gelesen werden.

Manfred Abel

Festschrift informiert über 150 Jahre Turngeschichte

Sie ist quadratisch, praktisch und so richtig gut geworden: die Festschrift zum 150jährigen Bestehen des Turngaues Aachen. Auf weit über 100 Seiten wird die Geschichte des Turngaues in Wort und Bild aufgearbeitet und an viele großartige Erfolge und Ereignisse erinnert.

Natürlich sind auch diverse Grußworte zum Jubiläum und viele Informationen über die aktuellen Gegebenheiten des Turngaues Aachen enthalten.

Wer die Festschrift online lesen möchte, der wird hier fündig.

Einsteigerwettkampf der Turnerinnen gut besucht

Der TV Konzen hat am 18. Mai 2014 in Monschau die Ausrichtung des Wettkampfes der allgemeinen Klasse übernommen, zu dem sich die Einsteiger ins Wettkampfturnen anmelden können. Die Resonanz war unglaublich. 210 Meldungen aus dem Turngau Aachen brachten das Organisationsteam in der Vorbereitung zum schwitzen. Von 8 Uhr bis 20 Uhr wurden die sechs verschiedenen Altersklassen hintereinander geturnt, bewertet und bei den Siegerehrungen viele Urkunden und Gastgeschenke verteilt.

Trotz der hohen Teilnehmerzahl überzeugten die Mädchen größtenteils mit konzentriert vorbereiteten Übungen und sehr schönen Leistungen. Wenn hier jedoch mal die ein oder andere Abfolge der Pflichtübungen vergessen wurde sprangen die Trainer spontan zur Hilfe um auch den Neulingen eine Chance zu bieten, erste Wettkampfluft zu schnuppern. Insgesamt hat sich gezeigt, dass dieser Wettkampf sehr gefragt ist und bei all den Spitzenleistungen der letzten Jahre der Anschluss der im Grundlagenbereich trainierenden Mädchen nicht abgerissen ist.

Die Ergebnislisten sind im Wettkampfbereich zu finden.